Jubiläum 120 Jahre IG Metall Gütersloh – Gewerkschaftliche Stärke seit 1906

Die IG Metall Gütersloh feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum: 120 Jahre gewerkschaftliche Organisation in der Region

IG Metall-Fahnen vor leicht bewölktem Himmel.


Am 1. April 1906 gründeten Metallarbeiter bei Simonswerk die erste gewerkschaftliche Struktur vor Ort – der Beginn einer bis heute tragenden Tradition des solidarischen Zusammenhalts.

„Seit 120 Jahren setzen sich Beschäftigte in der Region für bessere Arbeitsbedingungen, faire Löhne und starke Mitbestimmung ein. Diese Kontinuität ist unser Fundament – und unser Auftrag für die Zukunft“, sagt Nicole Nüßemeier, Erste Bevollmächtigte der IG Metall Gütersloh‑Oelde.

Von den Anfängen bis heute – eine starke Stimme der Beschäftigten

Die Gründung im Jahr 1906 fiel in eine Phase großer industrieller Umbrüche. Die frühen Metallarbeiter*innen schlossen sich zusammen, um sich gegen lange Arbeitszeiten, niedrige Löhne und fehlende Rechte zu wehren. Aus diesen ersten Schritten wurde über Jahrzehnte eine stabile gewerkschaftliche Struktur – ab 1949 eingebettet in die bundesweite IG Metall.

Heute betreut die IG Metall Gütersloh-Oelde eine Vielzahl von Betrieben aus Metall-, Elektro-, Holz- und Kunststoffindustrie sowie weiteren Branchen. Die Geschäftsstelle ist Ansprechpartnerin für Betriebsräte, Vertrauensleute und Beschäftigte – und gestaltet Tarifrunden, Betriebsratswahlen und Transformationsprozesse aktiv mit.

Herausforderungen von heute – Auftrag für morgen

Aktuell stehen die Betriebe der Region vor tiefgreifenden Veränderungen: Digitalisierung, Fachkräftemangel, wirtschaftliche Unsicherheiten und struktureller Wandel. Gerade in diesen Zeiten bleibt die IG Metall eine feste Größe.

„Starke Interessenvertretung braucht Nähe zu den Menschen. Wir sind vor Ort, im Betrieb und im Gespräch – und wir kämpfen gemeinsam mit den Beschäftigten für Sicherheit, Perspektiven und gute Arbeit“, so Nüßemeier.


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