Jubilarehrung 2025 Jubilarehrung der IG Metall Gütersloh-Oelde – 25.170 Jahre gelebte Solidarität

Würdigung jahrzehntelangen Engagements in Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen

IG Metall, Mainforum, Gebäude, Fahnen

Unsere Jubilarehrung für die Jubilare des Jahres 2025 fand am 24. Januar 2026 in der Stadthalle Rheda statt und bildete einen der besonderen Höhepunkte im Jahresverlauf der IG Metall Gütersloh-Oelde. Im Mittelpunkt standen diejenigen, die über Jahrzehnte hinweg mit ihrem Engagement, ihrer Arbeit und ihrer Solidarität die Gewerkschaft und die Gesellschaft geprägt haben – häufig weit über das selbstverständliche Maß hinaus. Neben den Jubilarinnen und Jubilaren konnten auch langjährige Wegbegleiter begrüßt werden, darunter der ehemalige 1. Bevollmächtigte Thomas Wamsler, Klaus Brandner sowie Bernd Marx, die der Veranstaltung einen zusätzlichen besonderen Rahmen verliehen.

In einer Zeit, in der wirtschaftliche Unsicherheiten, Standortdebatten, Betriebsschließungen und gesellschaftliche Spannungen die öffentliche Diskussion prägen, setzt die Jubilarehrung ein bewusstes Zeichen der Anerkennung und der Orientierung. Sie macht deutlich, wie wichtig Zusammenhalt und Solidarität sind – gerade dann, wenn Herausforderungen zunehmen. Die geehrten Mitglieder haben über viele Jahre hinweg genau diese Haltung gelebt: Sie haben nicht nur ihre eigenen Interessen vertreten, sondern sich für ihre Kolleginnen und Kollegen eingesetzt, Verantwortung übernommen und für faire Arbeitsbedingungen gekämpft. Dass heute zentrale Errungenschaften wie Tarifverträge, Mitbestimmung und sichere Arbeitsplätze für viele selbstverständlich erscheinen, ist auch ihr Verdienst.

Die Veranstaltung war geprägt von Wertschätzung, Rückblick und Gemeinschaft. Grußworte von Lisa-Marie Krätschmer, Volker Nicolai-Koß und Christopher Pottmeyer vom DGB OWL und DGB Münsterland unterstrichen die Bedeutung des gewerkschaftlichen Engagements und würdigten die Leistungen der Jubilare. Im gemeinsamen Feiern wurde nicht nur auf die einzelnen Mitgliedschaften geblickt, sondern auch auf die Entwicklung der IG Metall insgesamt – und auf die Rolle, die jedes einzelne Mitglied dabei gespielt hat.

Insgesamt wurden in diesem Jahr beeindruckende 25.170 Jahre Mitgliedschaft gewürdigt. Von den 573 eingeladenen Jubilarinnen und Jubilaren nahmen 113 an der Feier teil. Besonders hervorzuheben sind zwei Mitglieder, die auf 70 Jahre gewerkschaftliche Zugehörigkeit zurückblicken können: Herbert Amtenbrink und Erwin Boriesosdiek. Darüber hinaus wurden elf Jubilare für 60 Jahre, 51 für 50 Jahre, 36 für 40 Jahre und 13 für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Diese Zahlen stehen nicht nur für Dauer, sondern für jahrzehntelange Verbundenheit, Erfahrungen, Höhen und Tiefen sowie den kontinuierlichen Einsatz für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen.

Der festliche Rahmen wurde durch ein Catering des Unternehmens Sygusch aus Bielefeld sowie die musikalische Begleitung der TV Band aus Rheda-Wiedenbrück und des Jugendmusikkorps Avenwedde gestaltet, die der Veranstaltung eine lebendige und würdige Atmosphäre verliehen. Die Jubilarehrung machte eindrucksvoll deutlich, dass gewerkschaftliche Stärke aus der Gemeinschaft entsteht – aus Menschen, die sich einbringen, Verantwortung übernehmen und auch in schwierigen Zeiten Haltung zeigen.

Mit Blick in die Zukunft bleibt die Aufgabe, diesen Geist der Solidarität weiterzutragen und die IG Metall als starke Stimme für gute Arbeit und soziale Sicherheit zu sichern. Die Jubilare haben hierfür ein klares Vorbild gesetzt – ihr Engagement wirkt weit über den Tag der Ehrung hinaus.

Zum Abschluss gilt der besondere Dank allen anwesenden Jubilarinnen und Jubilaren sowie allen Gästen, die diese Ehrung begleitet und mit Leben gefüllt haben. Die große Beteiligung zeigt, welchen Stellenwert Zusammenhalt und gelebte Solidarität weiterhin haben. Ebenso verdient die Unterstützung aller Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen Anerkennung, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben. Gemeinsam wurde ein würdiger Rahmen geschaffen